Ostsee-Umrundung: Mikrocamper Sommer (Tagebuch)

Tag 4

Nach einer windigen Nacht regnet es am nächsten Morgen und es ist etwas ungemütlich.
Wir machen uns zu Carglass auf. Dank zahlreicher Telefonate hat es mit einem Termin bei Carglass Steinkjer super funktioniert.
Als wir dort ankommen, stellen wir fest, dass wir nicht die einzigen Deutschen in Norwegen sind. Das Autokennzeichen verrät eben doch, aus welcher Region welchen Landes man herkommt. Wir werden von einer aus Deutschland stammenden Frau angesprochen, die mit ihrem ehemaligen Arbeitskollegen und heutigem Mann vor 8 Jahren ausgewandert ist. Es ist eine nette Unterhaltung und man sieht, wie leicht es ist, ins Gespräch zu kommen.
Edgar ist direkt an der Reihe und erhält eine neue Frontscheibe. Der Arbeitsprozess ist nicht in 10 min erledigt. Auch die 3 h, die es dauern soll, erscheinen mir nicht lang. Ich bin davon ausgegangen, dass wir uns etwas die Füße vertreten werden müssen. Doch die Mitarbeiter sind so freundlich, dass sie uns einen Transporter zur Verfügung stellen. So können wir etwas umher fahren und die Gegend erkunden.
Unser Gedanke war es, einen schönen Ort zu finden, um die Drohne fliegen zu lassen. Daraus wurde nichts. Es begann stark zu regnen. Wir entscheiden uns um und setzen uns in die Ladefläche des Transporters. Dort arbeiten wir eine Informationen und Fotos auf. Damit ist die Zeit gut genutzt.
Nach tatsächlich 3 h holen wir Edgar wieder ab. Frisch geputzt und mit makellos neuer Frontscheibe nehmen wir ihn entgegen, bedanken uns herzlich und fahren weiter.
In der Nähe von Mosjoen parken wir direkt am Wasser. Es ist schon abends geworden, aber noch taghell. Der Regen hat sich verzogen und die Sonne kommt hervor und es herrschen angenehme Temperaturen. Es bietet sich ein guter Augenblick, um ein paar Aufnahmen zu machen. Wir genießen es, an der frischen Luft und in der Natur zu sein, umgeben von Wasser und Bergen.
Was unser Reisen sehr cool gestaltet ist eine Küche im Kofferraum des Autos. Es ist unproblematisch sich eine warme Mahlzeit zuzubereiten. In der Autoküche ist ein Platz zum Kochen, eine Spüle und eine Kühlschrank-Gefrierfach-Kombination vorhanden. An diesem Abend gibt es Spaghetti mit selbst gemachter Tomatensoße hübsch angerichtet. So viel dazu, dass man minimalistisch reist…

Sunset and the Mountains ©Christian Hein
Sonnenuntergang in den Bergen ©Christian Hein

2 Comments Add yours

  1. Mein positivstes Mitgefühl hätte das Projekt, wenn es hiesse:
    1/10 der Unfahrung PER FAHRRAD.

    1. Christian says:

      Ja naja dafür hätten die 3 Wochen nicht ausgereicht. Aber vielleicht kannst du uns ja von deinen Touren berichten. Die sind bestimmt auch sehr spanned. Wir sind gespannt. Liebe Grüße

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