Tag 5
Nach dem ausgiebigen Ausschlafen nutzen wir den Vormittag, um Solarenergie zu tanken. Der Kühlschrank wird bei Temperaturen von über 30°C stark gefordert herunterzukühlen und der Akku sehr beansprucht. Da sind wir für jede gute Gelegenheit Energie aufzuladen dankbar.
Am frühen Nachmittag packen wir unsere Sachen und steuern einen Aussichtspunkt an. Dieser bietet einen weitläufigen Blick. Es gibt viele Echsen und Heuschrecken zu beobachten.
In der Nähe dessen liegt ein Kletterspot: Monte Canarincu. Da sind auch Routen in meinem Schwierigkeitsgrad dabei. Beim Klettern habe ich noch Potential nach oben.
Ich habe das Gebiet vorab herausgesucht. Das einzige Problem ist, dass ich die Wand so verstanden habe, dass sie mit der Bezeichnung „O“ östlich ausgerichtet ist. Jedoch steht diese Abkürzung im Kletterführer für Westen und die Sonne scheint direkt auf die Wand. „Super! Das habe ich ja gut herausgesucht.“, sind meine ironischen Gedanken. Naja. Trotz Sonne nehmen wir den nicht allzu langen Weg auf uns und sehen uns den Felsen an. Auch wenn uns die Sonnenstrahlen gut einheizen, lassen wir uns nicht vom Klettern abhalten. Um für etwas Abkühlung zu sorgen, packen wir unter den Helm ein gewässertes Kleidungsstück. Es macht Spaß am Kalkstein zu klettern und die leichte Enttäuschung vom Vortag ist verflogen.



