Kungsleden Tag 5

Heute wollen wir früher aufbrechen als gestern. Und tatsächlich verlassen wir Punkt 9.00Uhr die Hütte…nach 10min sind wir jedoch wieder zurück in der Hütte. Christians Rucksack ist an der Seite eingerissen. Da die Pulka am Rucksack befestigt ist, ist das sehr ungünstig. Wir müssen nähen. Die Hütten-Wirtin leiht uns Nadel und Zwirn. Zusätzlich verstärken wir die Stelle mit Panzertape.
Nun doch eine Stunde in Verzug brechen wir endlich auf. Das Wetter spielt wieder mal wunderbar mit: Sonne pur, – 16 Grad. Nach den ersten paar Kilometern erhalten wir dennoch einen nächsten Dämpfer: vor uns liegt eine ziemliche Steigung! Mit den Pulken und dem schweren Gepäck wird der Anstieg eine echte Schinderei. Die Stimmung sinkt…
Als wir endlich oben ankommen, bin ich ziemlich fertig. Der weitere Weg geht nur noch gemäßigt bergan. Trotzdem ist es irre anstrengend! Die „Basic Hut“, die wir als heutige Unterkunft geplant hatten, scheint unerreichbar.
Schließlich stoßen wir auf eine Ansammlung kleiner Hütten. Es sind die Unterkünfte der Hirten für den Rentiertrieb im Sommer. Jetzt, im Winter, ist hier niemand. Wir schauen uns die Hütten näher an und entdecken eine offene, winzige Einraum-Hütte mit Ofen. Wir beschließen, die Nacht hier zu verbringen. Wir bauen unser Nachtlager auf und kochen Abendbrot. Draußen tobt ein Sturm. Es ist verdammt kalt…in der Hütte zum Glück nicht- wir haben es kuschelig warm. Ein Problem bleibt jedoch bestehen: der Toilettengang. Die einzige Lösung ist ein Eimer…(spart euch die Nachfrage: Fotos werden nicht veröffentlicht!)

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