Kungsleden Tag 3

Wir haben geschlafen wie die Babys! Die Sonne scheint hell ins Abteil. Draußen liegen Berge an Schnee. Pünktlich 11.00Uhr kommen wir in Abisko an. Vom Bahnsteig ist es nicht weit bis zum „Kungsleden-Tor“. Wir setzten die Rucksäcke auf, schnallen die Schneeschuhe und Ski an und marschieren los! Wir passieren das Tor und laufen leicht bergauf durch ein verschneites Wäldchen. Die Landschaft ist zauberhaft! Dieser Abschnitt des Weges scheint häufig begangen zu werden: der Schnee ist sehr festgedrückt. Nach 4,5km haben wir unser heutiges Tagesziel erreicht. Es ist ein Zeltplatz direkt am Fluss. Außer zwei Klohäuschen gibt es nicht viel zu sehen. Wir bauen das Zelt auf und essen Nudeln. Es wird dunkel. Der Himmel ist sternenklar. Wir halten Ausschau nach Polarlichtern. Sie lassen sich jedoch nicht blicken.
Bevor ich in den Schlafsack krabble, besuche ich mehrmals das Toilettenhäuschen. Habe keine Lust in der Nacht nochmal raus in die Kälte zu müssen. Wie kalt es genau ist, wissen wir leider nicht. Unser Thermometer misst die Temperatur in einer der Technikboxen.
In der Nacht bekomme ich es mit der Angst zu tun. Bin es nicht gewöhnt, dass der Atem am Schlafsack gefriert. Die enorme Kälte erschient mir bedrohlich. Ich war noch nie in einer solch kalten Gegend – geschweige denn, dass ich dort gezeltet hätte!
Letztendlich überstehen wir die Nacht ohne zu frieren. Das größte Problem Schlaf zu finden, ist schlussendlich Christian: er schnarcht wie ein Bär.

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