Chimborazo Nationalpark Tag 4

Habe schlecht geschlafen. Die Decken haben gekratzt. Habe beim Auftreten leichte Schmerzen an der Achillessehne. Christian tut die Kniescheibe weh. Aber egal: es gibt hier eine DUSCHE! Mit WARMEM Wasser! Es ist der Himmel!!
Schweren Herzens verabschieden wir uns von diesem Luxus. Es nieselt als wir starten. Wir passieren den Chimborazo. Sein verschneiter Gipfel liegt leider im Nebel. Sind trotzdem beeindruckt! Der Chimborazo ist der höchste Berg Ecuadors (eigentlich ist es eher ein Vulkan). Mit 6,263 m Höhe ist es nicht der höchste Berg der Welt. Dennoch gibt es einen Rekord: durch seine Nähe zum Äquator ist der Gipfel des Chimborazo der Punkt der Erdoberfläche, der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt ist…dort oben ist man leichter als an sonst einem Fleck auf der Erde. Wir, am Fuße des Berges, fühlen uns hingegen sehr schwer. Wir sind mittlerweile auf fast 4000m Höhe. Es ist anstrengend! Endlich erreichen wir den höchsten Punkt unserer Tour (4300m). Wuhuuu! Danach geht es nur noch bergab (macht ja irgendwie Sinn;)
Wir sehen Anden-Cowboys Wolken ziehen mystisch vorbei. Sind gut unterwegs heute: machen 20km Strecke.
Wollen unser Nachtlager an einem Fluss aufschlagen, werden aber von einem Einheimischen gestoppt. Er ruft „Grande animale! Grande animale!“ und gestikuliert wild herum. Wir gehen also 200m Flussaufwärts. Dort seien wir in Sicherheit, entnehmen wir seiner Gestik…hoffentlich haben wir das richtig verstanden!

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